Startseite
  Über...
  Archiv
  Was ich bisher gelernt habe..
  Du bist was du Hörst..!?
  Meine Meinung zu..Realität!
  Meine Meinung zu...Weltfrieden
  Nachdenklichkeiten 1
  Big Brother is Watching you.
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Letztes Feedback
   13.12.14 04:48
    Deine Beiträge sind einf
   13.12.14 04:48
    Deine Beiträge sind einf

http://myblog.de/the.real.miss.sierra

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
whistleblowing!=

Stay true - stay YOU oder auch Sei immer du selbst! „Höre nie auf anzufangen; fange nie an aufzuhören“ Horaz Wie oft machen wir uns Gedanken darüber, wer wir sind, was wir wollen und was wir tun? Und wenn wir in Beziehungen sind: Wie häufig fragen wir uns, ob der andere uns so will, wie wir sind? Wir vergleichen uns mit Vorgängern und angeblichen Nebenbuhlern, fragen den Liebsten oder die Liebste nach Vorlieben, Wünschen, Traumbildern und Ansichten aus. Warum? Doch eigentlich nur, um diese Bilder des Gegenübers mit uns selbst zu vergleichen und zu schauen, ob wir wirklich in sein Bild passen. Und damit beginnen das eigentliche Elend, die Zweifel und Unsicherheiten. Wem ist das noch nicht aufgefallen: Immer dann, wenn wir frisch verliebt sind, können wir uns häufig vor Verehrern nicht retten. Und wir fragen uns: Wo zur Hölle wart ihr eigentlich die Zeit, als ich Single war? Öffnet sich, sobald man vergeben ist, irgendwo die Schleuse zu einer Höhle? In der potenzielle Interessenten bis zu diesem Zeitpunkt gefesselt und geknebelt gefangen gehalten wurden? Und sobald man vergeben ist, öffnet sich diese Schleuse, das Schicksal treibt die armen Jünglinge mit fiesem Grinsen heraus und jagt sie uns auf den Hals? Man könnte es fast meinen. Aber der Grund, weshalb die holde Männlichkeit just zu diesem Zeitpunkt scheinbar aus ihren Löchern krabbelt und Schlange steht, ist ein ganz anderer: Sobald wir frisch verliebt sind, strahlen wir das auch aus. Wir wirken selbstsicher, selbstbewusst, strahlend und dadurch attraktiv und anziehend auf andere Menschen. Wir strahlen unser Glück aus und das zieht Männer an, wie Licht die Motten bei Nacht. Das Erwachen Dumm nur, dass diese rosarote Glückseligkeit kein Dauerzustand ist und uns relativ schnell die Unsicherheit einholt (und damit auch der Interessenschwemme ein Ende bereitet). Und dann beginnen wir zu rätseln, zu hinterfragen und stochern in den Wünschen und Träumen des anderen herum. Will er uns wirklich? Will er uns so, wie wir sind? Aber er kennt doch noch die und die… und die sieht so und so aus und macht das und das. Und wir selbst? Klar, dass wir meistens zu der “Einsicht” kommen: Da können wir nicht mithalten. Und prompt wächst die Unsicherheit noch mehr und wir mutieren zu dummen Hühnern, die gackernd und krächzend dem Liebsten die Hölle heißmachen. So lange, bis der gute Hahn wider der Natur das Fliegen lernt und sich von der Miste auf in den nächsten Hühnerstall macht. Eins mal ganz klar: Wenn jemand mit uns zusammenkommt und zusammen ist, dann garantiert deshalb, weil er uns genau SO will, wie wir sind und wie er uns kennengelernt hat. Im Guten und im Schlechten Klar, irgendwann lernt er auch unsere Macken, Ecken und Kanten kennen und dann stellt sich wieder die Frage: Kann er damit leben? Aber häufig machen wir uns doch schon vor diesem Zeitpunkt verrückt. Dabei kann eine Bezeihung so einfach sein: Sei du selbst und wenn er (oder sie) der/die Richtige ist, dann wird er auch bleiben. Egal welche Ecken, Kanten und Makel noch zutage treten. Am Anfang einer Beziehung ist jeder bemüht, das beste Füßchen vorzusetzen. Da werden die Flatulenzien so lange unterdrückt, bis derjenige das Gefühl hat, Glubschaugen zu bekommen (ja, die Dame macht dies ebenfalls, machen wir uns doch nichts vor). Mit Magenkneifen und geheucheltem Grinsen sitzt man dann nebeneinander und wünscht sich kurzfristig das Singledasein zurück. Unordnung und Staubflüschen? Was soll er denn von ihr denken? Dass sie eine liederliche Schlampe ist? Also wird die Residenz in regelmäßigen Marathon-Nächten auf Hochglanz poliert und jeder Staubfussel, die es wagt, neugierig die Nase unter dem Schrank hervor zu strecken, der Garaus gemacht. Mehr Schein als Sein? Und das Aussehen, natürlich darf man das Aussehen nicht vergessen. Waren Borsten und Baumwoll-Omaunterwäsche (scheiße, war die bequem) im Singledasein eine reine Wohltat (herrlich, wie viel Zeit man auf einmal mehr zur Verfügung hatte), muss sich dies bei einer Partnerschaft natürlich ändern. Turbotuning ist angesagt. Da wird rasiert, gepeelt, gecremt und gepinselt, als hätte man ein Bauunternehmen eröffnet und müsste eine mittelalterliche Kaiserresidenz wieder auf Hochglanz sanieren und renovieren. Und die Unterwäsche muss natürlich sexy sein. Es kneift und knufft an allen Ecken? Der String scheuert einem zwischen den Pobacken die Haut wund und außerdem sieht er besser aus, als er sich anfühlt? Egal, man muss für ihn ja sexy sein, will man die begehrteste Henne auf dem Hof bleiben. Und zu guter Letzt stöckelt man auf Absätzen (wollte man nicht nur “spazieren gehen”?) durch die Gegend und spätestens nach einer halben Stunde zeigt das maskenhafte Grinsen der Liebsten, dass die ersten Blasen bereits ihre Geburtsstunde erlebt haben. Aber: Durchhalten ist angesagt. Hohe Hacken strecken und machen einen sexy Gang. Und: Wer schön sein will, muss leiden. Lieber Natur pur Muss? Warum eigentlich? Die meisten Männer stehen weder auf Plastikkrallen noch auf Stöckelliesen. Angemalte Gesichter sehen in Magazinen gut aus, aber sobald der Make-up-Mörtel in der Sonne sichtbar wird, ist es mit der Attraktivität doch eh Essig. Und wirklich gerne begleitet er einen auch nicht, wenn man neben ihm nur noch die Luft anhält und mehr wankt als grazil daher stolziert - weil die Haxen einen umbringen. Warum sind wir eigentlich nicht wir selbst? Diese Show halten wir doch eh nicht unser Leben lang durch - sind wir doch ehrlich. Und irgendwann merkt der Holde dann, dass wir irgendwie nicht das sind, was wir am Anfang vorgaben zu sein. Und schwups, flieht er. Unser Leben könnte so einfach sein: Einfach sein, wer wir sind und selbstbewusst dazu stehen. Wir sind weder 24/7-Vollzeit-Models noch Hochglanzmagazin-Kopien. Und selbst die Damen, die das vorgeben zu sein, sind hinter der Kamera ganz normale Menschen mit Pickeln und temporärem Durchfall (und der riecht ebenfalls nicht nach Chanel No. 5). Wir sind alle nur Menschen. Wir haben Vorzüge aber auch Makel. Wir können mit einigem beeindrucken und manches kann eher abschrecken. Die Mischung machts. Aber ob der Mensch uns gegenüber uns so mag, wie wir wirklich sind, erfahren wir nur, wenn wir ihm uns zeigen, wie wir sind. Ohne Make-up, ohne Stöckelschuhe und reizvollen Dessous. Authentisch sein Wenn wir uns vor ihn stellen, mit allen unseren Ecken, Kanten, Makeln aber auch unserem Lächeln, unseren Vorzügen und allem, was er bisher schon schön an uns fand. Wenn wir dem Menschen uns gegenüber die Möglichkeit geben uns nicht nur trotz, sondern gerade wegen unserer Fehler zu lieben. Denn nur, wenn wir unserem Partner oder unserer Partnerin diese Möglichkeit geben haben wir die Chance, dass sie uns wirklich lieben lernen und lieben können. Uns, unser wahres Ich hinter der alltäglichen Fassade des “schönen Scheins”. Und wenn dieser Mensch uns dann trotz unserer Fehler und ohne unsere Maske und Fassade lieben kann, dann haben wir eine wirkliche Chance darauf, dass diese Beziehung Bestand hat. In guten Zeiten, in schweren und im Alltäglichen. Aber dafür muss man den anderen kennenlernen können, wie er wirklich ist.
8.12.14 18:09
 
Letzte Einträge: chaos., Freitags?!, Samstags?!, Manchmal auch schon Mittwochs., Dreh dich und fall nicht, .


Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung